Sonntag, 11. Dezember 2016

WInckelmann - Vortrag 14.12.2016 - Original und Kopie. Zur Entstehung des Kopistenwesens in der späthellenistischen Skulptur.

Der diesjährige Vortrag zu Ehren Winckelmanns wird von Prof. Dr. Christian Kunze aus Regensburg zum Thema
Original und Kopie.
Zur Entstehung des Kopistenwesens in der späthellenistischen Skulptur
 gehalten.
Die Herstellung genauer Kopien nach älteren Bildwerken und – damit verbunden – eine serielle Produktionsweise von Skulpturen zählt zu den markantesten und folgenreichsten Neuerungen der späthellenistischen Kunst. Der Beginn dieses neuen Produktionsverfahrens wird in der Forschung üblicherweise – und sicher zu recht – in das spätere 2. Jahrhundert vor Christus datiert. Unklar bleibt jedoch, aus welchen Gründen und aufgrund welcher veränderten Interessen im damaligen Griechenland diese neue Herstellungsweise von Skulpturen entwickelt worden ist, die dann bis in die Spätantike gebräuchlich blieb. Eine genauere Betrachtung der ältesten uns erhaltenen Kopien und deren Verwendungskontexte kann hier neue und überraschende Antworten liefern.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Im Anschluss daran findet die Weihnachtsfeier der Klassischen Archäologie statt.
 
 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Gastvortrag 07.12.2016 - Kaiserliche Bildnisbüsten römischer Zeit. Funktion - Kontext - medialer Charakter.

Im Rahmen des Forachungskolloquium spricht diesen Mittwoch Dr. des. Anne Kleineberg aus Kiel über
Kaiserliche Bildnisbüsten römischer Zeit. Funktion - Kontext - medialer Charakter.
 
Die Bildnisse des römischen Kaisers und der Angehörigen des Kaiserhauses waren in verschiedenen Medien omnipräsent. Dabei ist die frei stehende, rundplastische Bildnisbüste in der römischen Kaiserzeit die zweithäufigste Darstellungsform nicht nur für die Kaiser und deren Angehörige, sondern auch für römische Bürger. Bis heute ist nicht untersucht, wie sie verwendet wurde und welches spezifische Repräsentationspotenzial ihr zukam.
Durch die Dissertation liegt für die Büsten der männlichen Angehörigen des Kaiserhauses erstmals eine systematische Untersuchung vor. Sie nimmt durch eine typologisch-ikonographische, vor allem aber medienspezifische Analyse die Funktion und Bedeutung der frei stehenden Büste als neben der Bildnisstatue wichtigster, kaiserlicher Repräsentationsform in den Blick.
 
Hierzu sind alle herzlich ab 18 Uhr c.t. im Seminarraum 165 eingeladen.

Sonntag, 27. November 2016

Gastvortrag 30.11.2016 - Am Ursprung der Campanareliefs: Etruskisch-italische Wohnhäuser des 2. und 1. Jhs. v. Chr. und ihr Bauschmuck aus Terrakotta

Diese Woche hält Dr. Rudolf Känel aus Augst im Rahmen des wöchentlichen Foschungskolloquiums, passend zur derzeitigen Sonderausstellung im MUT, einen Vortrag zum Thema
Am Ursprung der Campanareliefs: Etruskisch-italische Wohnhäuser des 2. und 1. Jhs. v. Chr. und ihr Bauschmuck aus Terrakotta
Erst in den 1980er-Jahren erbrachten archäologische Ausgrabungen den Nachweis, dass die Ausstattung etruskisch-italischer Wohnhäuser mit Verkleidungselementen aus Terrakotta seit dem frühen 2. Jh. v. Chr. eine geläufige Praxis war. Die reliefverzierten, meist aus Matrizen gefertigten Bauteile, die hauptsächlich die Dachöffnung im Atrium einfassten, sind von speziellem Interesse: Zum einen veranschaulichen sie einen wichtigen Aspekt der privaten Baudekoration im spätrepublikanischen Italien, zum anderen werfen sie ein neues Licht auf den Ursprung der Campanareliefs, die bezüglich Thematik und Stil einen Entwicklungssprung markieren, in funktionaler und technischer Hinsicht jedoch direkt an die lokale Tradition anknüpfen.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Sonntag, 20. November 2016

Gastvortrag 23.11.2016 - Bedeutung und Wirkung römischer Objekte aus der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg

Diesen Mittwoch spricht Dr. Nina Willburger aus Stuttgart über die
Bedeutung und Wirkung römischer Objekte aus der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg.
Im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Erforschung von Bestand, Geschichte und Kontext“ wurden auch die römischen Zeugnisse eingehend untersucht, die ab dem 16. Jahrhundert in die Kunstkammer Eingang gefunden haben. Beim Gros der Objekte handelt es sich um Steindenkmäler aus dem Württemberger Gebiet. Im Vortrag werden die Geschichte, die Bedeutung und der Kontext der Antiken und deren Rezeption vorgestellt.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Sonntag, 13. November 2016

Gastvortrag 16.11.2016 - Kult und Ritual im archaischen Sizilien aus indigener Sicht.

Am Mittwoch hält Dr. Birgit Öhlinger aus Innsbruck einen Vortrag zum Thema
Kult und Ritual im archaischen Sizilien aus indigener Sicht.
Im Zuge der sog. großen griechischen Kolonisation im 8. und 7. Jh. v. Chr. und den damit einhergehenden Migrationsbewegungen der Griechen entwickelte sich Sizilien als größte Insel des Mittelmeerraums zu einem zentralen Schauplatz von heterogenen interkulturellen Kontakten und Begegnungen. Diese hinterließen im Laufe der Zeit, spätestens aber ab dem fortgeschrittenen 6. Jh. v. Chr., in unterschiedlichsten Lebensräumen und Aktionsfeldern der indigenen Bevölkerungsgruppen ihre Spuren und setzten vielschichtige Transformationsprozesse in Gang, die nicht zuletzt auf das soziale Feld der Religion innerhalb der lokalen Gemeinschaften einwirkten. Eben diese Entwicklungsprozesse an binnenländischen Kultorten sollen im Vortrag beleuchtet werden, wodurch neue Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Kulturkontakt, Konsum, Religion und lokaler Machtbildung ermöglicht werden.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 9. November 2016

Wilkommens-Party am Donnerstag, den 10. November, ab 18:30 Uhr

Die Fachschaft der Klassischen Archäologie lädt morgen, Donnerstag, den 10. November, alle, besonders alle Ersties, ganz herzlich zu unserer kleinen Willkommens-Party in der Kaffeeecke des Instituts ein. Los geht's um 18:30 Uhr. Das erste Getränk geht auf uns, also kommt zahlreich! Und wenn gewünscht, ziehen wir im Anschluss zu einer spontanen Kneipentour weiter durch Tübingen. 


Sonntag, 6. November 2016

Gastvortrag 09.11.2016 - Questioning Sanctuaries and Divinities: The Investigations at the Punic and Rome site at Lago di Venere, Pantelleria


Diesen Mittwoch hält Prof. Carrie Murray aus St. Catharines im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema
Questioning Sanctuaries and Divinities: The Investigations at the Punic and Rome site at Lago di Venere, Pantelleria

Hierzu sind alle herzlich im Seminarraum 165 um 18 Uhr c.t. willkommen.

Montag, 11. Juli 2016

Gastvortrag 13.07.2016 - Das Grottenheiligtum am Osthang von Pergamon

Im Rahmen des Forschungskolloquiums spricht diesen Mittwoch Dr. des. Benjamin Engels aus Berlin zum Thema
Das Grottenheiligtum am Osthang von Pergamon
Das im Jahr 2010 ausgegrabene Grottenheiligtum am Osthang des Stadtberges von Pergamon wirft dank seiner dichten archäologischen Überlieferung ein Schlaglicht auf die religiöse Lebenswirklichkeit im späten Hellenismus. Die Architektur des Heiligtums ist durch unterschiedliche Formen der Integration und Imitation von Naturmalen geprägt. Dabei kommt es weniger auf Authentizität als auf die Inszenierung einer numinosen Atmosphäre an. Das Grottenheiligtum steht damit exemplarisch für einen signifikanten Wandel des Mensch-Umwelt-Verhältnisses in den letzten Jahrhunderten v. Chr. Zudem ist in einem umfangreichen geschlossenen Depot der Großteil der Ausstattung des Heiligtums erhalten, die einen detaillierten Einblick in die Bankett- und Votivpraktiken gewährt und somit eine akteursorientierte historische Einordnung des Gesamtbefundes erlaubt.
 
 
Hierzu sind alle herzlich willkommen. 

Montag, 4. Juli 2016

Gastvortag 06.07.2016- Ausgrabungen in S. Anna bei Agrigent – Fragen zu Votivpraxis und rituellem Konsum in einem extraurbanen Heiligtum

 Zum Thema
Ausgrabungen in S. Anna bei Agrigent – Fragen zu Votivpraxis und rituellem Konsum in einem extraurbanen Heiligtum
spricht diesen Mittwoch Prof. Dr. Natascha Sojc aus Augsburg:
 
In S. Anna bei Agrigent untersucht ein Team der Universität Augsburg zusammen mit Kooperationspartnern die Langzeitentwicklungen eines Geländes, das sich in Sicht- und Hörweite zum Zentrum des ehemaligen Akragas befindet. Mit Methoden der Geoprospektion, mit Oberflächenuntersuchungen des Geländes und dann im Zuge eines ersten Grabungsschnittes konnte festgestellt werden, dass sich auf dem untersuchten Hügelrücken ein suburbanes Heiligtum befand. Bekannt ist, dass insbesondere ländliche Sakralzonen im Sizilien des 6. und 5. Jahrhunderts v. Chr. zur Konstruktion einer kollektiv-lokalen Identität der verschiedenen Bevölkerungsgruppen genutzt wurden, dass sie daher kulturelle Formationsprozesse widerzuspiegeln vermögen.
Bisher konnten auf besagtem Hügelrücken unter einer Einsturzschicht Überreste eines Sakralgebäudes freigelegt werden, dass offensichtlich das ganze 5. Jh. v. Chr. hindurch frequentiert wurde. Die Funde weisen darauf hin, dass das Areal als Speisebereich diente und für Opferhandlungen genutzt wurde. Die gut erhaltenen Kontexte werfen Fragen hinsichtlich des Zusammenhangs der verschiedenen religiösen Handlungen auf und lassen über den finalen Verbleib der verschiedenen Objekte und organischen Materialien im Heiligtum reflektieren. Daher setzt sich der Vortrag auch mit konzeptionellen Einordnungen wie “embodied memories” und „sacred trash“ auseinander und versucht deren Anwendung auf die neuen Befunde von S. Anna.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen

Montag, 27. Juni 2016

Gastvortrag 29.06.2016 - Akteure und Hintergrund: Zur sozialhierarchischen Funktion von römisch-campanischer Wanddekoration im Wandel der vier Stile

Diesen Mittwoch hält Jun.-Prof. Dr. Nikolaus Dietrich aus Heidelberg seinen Vortrag zum Thema
Akteure und Hintergrund: Zur sozialhierarchischen Funktion von römisch-campanischer Wanddekoration im Wandel der vier Stile
Die Entwicklung der römischen Wandmalerei vom 1. bis zum 4. Stil wird häufig übergreifend beschrieben als ein wechselweises Pendeln zwischen Schließen und Öffnen der Wand. Mit Schließen und Öffnen der Wand soll sich auch dieser Vortrag beschäftigen, dabei jedoch die Akteure in den Räumen, deren Dekoration die Wandmalerei dient, in die Diskussion mit aufnehmen, und auf diese Weise dieses gängige Entwicklungsmodell hinterfragen.
 
Hierzu sind alle herzlich willkommen. 


Mittwoch, 22. Juni 2016

Gastvortrag 22.06.16- Anders und innovativ: Personifikationen städtischer Institutionen in Laodikeia am Lykos

Heute hält Dr. Katharina Martin aus Münster im Rahmen des Forschungskolloquium einen Vortrag zum Thema
Anders und innovativ: Personifikationen städtischer Institutionen in Laodikeia am Lykos
Mit Beginn der römischen Kaiserzeit lässt sich eine deutliche Politisierung der Münzprägung kleinasiatischer Poleis nachweisen. Viele Städte nutzen nun beispielsweise die Bildnisse von Demos und Boule als Repräsentanten auf den sog. pseudo-autonomen Prägungen. Eine besondere Bedeutung und Vorreiterrolle kommt in diesem Rahmen dem phrygischen Laodikeia am Lykos zu, da die Stadt nicht nur als Erste ihren Demos auf Münzen instrumentalisiert und dabei das bekannte Bildnis des klassischen Demos vorbildhaft ›aktualisiert‹, sondern die in der Wahl ihrer Repräsentanten und mit der Instrumentalisierung ihrer politischen Bilder in vielfältiger Weise außergewöhnlich und wegbereitend ist.
 
Hier zu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 6. Juni 2016

Gastvortrag 08.06.2016 - Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien

Diesen Mittwoch hält Dr. David Ojeda Nogales aus Córdoba einen Vortrag zum Thema
Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien.
Das Problem der Metallanstückungen an Skulpturen archaischer und klassischer Zeit ist gut bekannt. Hingegen ist diese Thematik im Fall der römischen Plastik noch nicht gründlich untersucht. Ziel des Vorträges wird es sein, einige Beispiele römischer Zeit aus Spanien zu analysieren und zu beweisen, dass die Untersuchung dieses Problems die Identifizierung vieler Darstellungen methodisch auf eine neue Grundlage stellen kann.
 
Hierzu sind alle im Seminarraum 165 um 18 Uhr c.t willkommen.

Dienstag, 16. Februar 2016

Gastvortrag 17.02- Le forme aperte della ceramica fenicia da mensa: dal repertorio di tradizione orientale alle produzioni occidentali.

Diesen Mittwoch findet noch ein weiterer Gastvortrag statt.
Frau Sara Giardino aus Tübingen spricht zum Thema
 
Le forme aperte della ceramica fenicia da mensa: dal repertorio di tradizione orientale alle produzioni occidentali.
 
Il presente contributo si propone di analizzare il processo di adattamento del repertorio ceramico di tradizione fenicia nella sfera coloniale. Nello specifico lo studio è incentrato sull’analisi delle forme aperte della ceramica da mensa attestate nella Penisola Iberica durante l’arco cronologico compreso tra l’VIII e il VI sec. a.C.
La documentazione raccolta consente di rilevare le duplici connessioni culturali della produzione ceramica fenicia occidentale: da un lato fortemente legata alla tradizione orientale, dall’altro ricettiva nei confronti degli stimoli innovativi delle realtà locali del Mediterraneo occidentale. All’uniformità, considerata un portato dell’identità fenicia, subentrano, dunque, alcune innovazioni che testimoniano un processo di diversificazione regionale dei repertori che si accentua nel corso del VII sec. a.C. creando un divario tra le produzioni ceramiche delle diverse aree del Mediterraneo raggiunte dall’espansione fenicia. L’identificazione degli attributi locali ha come risultato l’individuazione di fabbriche regionalizzate nel Mediterraneo occidentale e di differenze non solo rispetto ai repertori dei siti del Mediterraneo centrale ma anche tra le produzioni delle diverse aree della Penisola Iberica.
 
(Abstract: The subject of this communication is the analysis of the open forms of the Phoenician Table Pottery attested in the Iberian Peninsula during the time span between the 8th and 6th centuries BC. The documentation is collected in order to examine in depth the process of the adaptation of the ceramic repertoire of Phoenician tradition in the colonial sphere. It allows to highlight the dual cultural connections of the western Phoenician production: on one hand, strongly linked to the Eastern tradition; on the other hand, receptive to the innovations of the local contexts of the western Mediterranean Sea. The process of regional diversification of the repertoire, which becomes more significant during the 7th century BC, creates a gap between the ceramic productions of the various areas of the Mediterranean Sea reached by the Phoenician expansion.)

Hier zu sind alle herzlich eingeladen, wie immer um 18 Uhr c.t. im Seminarraum 165.

Dienstag, 2. Februar 2016

Gastvortrag 03.02.2016 - Asklepioskult - visuelle Kommunikationsstrategien im klassischen Athen.

Morgen hält Prof. Dr. Martina Seifert aus Hamburg einen Vortrag zum Thema
Asklepioskult - visuelle Kommunikationsstrategien im klassischen Athen.
Von der Athener Akropolis stammen mehr als 200 figürliche Weihreliefs an Asklepios. Der Vortrag greift die These auf, dass die Dedikationen Teil einer kommunikativen Strategie zur Etablierung des neuen Kultes an der Akropolis bildeten.
 
Hier zu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 25. Januar 2016

FS-Gastvortrag 27.01.2016 - Etruskische Meeresbilder im Grabkontext.

Im Rahmen des Forschungskolloquiums hält Prof. Dr. Cornelia Weber-Lehmann aus Bochum
 am Mittwoch einen Vortrag zum Thema
Etruskische Meeresbilder im Grabkontext.
Die etruskische Kunst ist von Beginn an reich an Darstellungen des Meeres, seiner tierischen Bewohner und seiner menschlichen Anwohner und Befahrer. Realistisch anmutende Szenen stehen neben solchen mit Mythen und mythischen Fabelwesen. Seit je hat man daher nach der Deutung dieser Szenen gefragt; dabei ist vor allem in den letzten Jahren die Neigung gewachsen, die Interpretation der Meeresbilder mit einem wie auch immer gearteten Jenseitsglauben der Etrusker in Verbindung zu bringen. Der Vortrag will in der Zusammenschau des aus den unterschiedlichsten Denkmälergattungen stammenden Materials und in einem chronologischen Querschnitt nach Argumenten suchen, die geeignet sind, die Beliebigkeit der bisherigen Diskussion zu überwinden.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

FACHSCHAFTSEXKURSION 2016 - STRAßBOURG - FREIBURG


Dienstag, 19. Januar 2016

Gastvortrag 20.01.- Dalmatien und Südpannonien im Zeitalter Justinians im Lichte der schriftlichen und archäologischen Quellen.

Im Rahmen des Forschungskolloquiums hält morgen um 18 Uhr c.t.
Prof. Dr. Hrvoje Gračanin (Tübingen)
seinen Vortrag zum Thema:
Dalmatien und Südpannonien im Zeitalter Justinians im Lichte der schriftlichen und archäologischen Quellen.
Die Geschichte Dalmatiens und des südpannonischen Raumes in der Spätantike ist von einer Reihe von Forschungsfragen gekennzeichnet, die nicht mit viel Sicherheit beantwort werden können. Das gilt besonders für den Zeitraum vom frühen 5. bis zum frühen 7. Jahrhundert. Der Hauptgrund für die lückenhafte Erkenntnisse über die verschiedenen geschichtlichen Entwicklungen im spätantiken Dalmatien und Südpannonien ist ein Mangel an schriftlichen als auch archäologischen Quellen. Eine gewisse Ausnahme bildet die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts, die zum sogenannten Zeitalter Justinians I. gehört. Der Vortrag beabsichtigt, einen Überblick der vorhandenen schriftlichen Quellen zu geben, und sie in einen sinnvollen Zusammenhang mit den ausgewählten archäologischen Funden, welche in das Zeitalter Justinians I. datierbar sind, zu bringen. Die Absicht ist zu zeigen, wie man die Aussagekraft beider Quellenarten benutzen kann und welche Interpretationsmöglichkeiten sie bieten, um eine plausible geschichtliche Rekonstruktion zu erzeugen.
 
Hierzu sind alle herzlich im Seminarraum 165 willkommen.

Mittwoch, 13. Januar 2016

FACHSCHAFTSEXKURSION

Hallo ihr Lieben,
hat einer von euch spontan Lust am Freitag noch auf die dreitägige Fachschaftsexkursion nach Straßbourg und Freiburg mitzukommen? Es ist nämlich kurzfristig ein Platz frei geworden ;) Bei Interesse meldet euch bitte über die Fachschaftsemail :)
Liebe Grüße,
die Fachschaft

P.S.: Es würde 50€ kosten.

Gastvortrag 13.01.2016 - Hellenistische Skulptur aus Pergamon.

Heute hält Prof. Dr. Ralf von den Hoff aus Freiburg einen Vortrag zum Thema
Hellenistische Skulptur aus Pergamon.
Thema des Vortrags sind die Ergebnisse mehrjähriger Forschungen im Gymnasion von Pergamon und zu dessen skulpturaler Ausstattung in hellenistische Zeit. Sie betreffen vor allem die Frage nach dem Aussehen der Bildnisse pergamenischer Herrscher im Gymnasion.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.