Sonntag, 29. November 2015

FEUERZANGENBOWLE 2015


Gastvortrag 03.12.2015 - Carl Watzinger im Orient (1905–1918)

Diesen Donnerstag hält Dr. Hanswulf Bloedhorn aus Tübingen einen Vortrag zum Thema
Carl Watzinger im Orient (1905–1918)
Carl Watzinger nahm 1905 am Synagogen-Survey der DOG unter Heinrich Kohl teil und reiste mit diesem 1907 nochmals durch Palästina und Syrien zwecks Erkundung römischer Städte. 1908 und 1909 nahm er an der DOG-Grabung in Jericho unter Ernst Sellin teil. Von 1916 bis 1918 war er mit Karl Wulzinger an dem von Theodor Wiegand geleiteten Deutsch-Türkischen Denkmalschutz-Kommando beteiligt, das, in Jerusalem und Damascus stationiert, hinter der Front mit der Dokumentation archäologischer Stätten zwischen Petra und Antiocheia am Orontes von Cemal Paşa beauftragt war.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Im Anschluss daran findet  die Feuerzangenbowle der Fachschaft Klassische Archäologie statt.

Gastvortrag 02.12.2015 - Das Stadtbild von Herculaneum in Spätrepublikanischer und Augusteischer Zeit.

Im Rahmen des Forschungskolloquium der Klassischen Archäologie Tübingen hält Dr. Domenico Esposito aus Berlin einen Vortrag zum Thema
Das Stadtbild von Herculaneum in Spätrepublikanischer und Augusteischer Zeit.
Der Schwerpunkt des Vortrags ist die Transformation des Stadtbildes von Herculaneum während des Prozesses der Romanisierung. Dank des Ausbruchs des Vesuvs, der die Stadt unter 30 Metern Asche komplett verschüttet hatte, ist Herculaneum eine der besten Beispiele, um die Architektur und die Ausstattung öffentlicher Gebäuden in ihrer Gesamtheit zu analysieren (z.B. Baudekoration, Wandmalereien, Skulpturen, Inschriften). Folgende Aspekte stehen im Zentrum des Vortrages: Die imago Urbis von Herculaneum als Spiegel der Urbanitas; die Rezeption der Augusteischen Propaganda; Kult und Feier des mythischen Begründers (Herkules) und des Kaiserkults (Princeps und Domus Divina); die Selbstdarstellung der Mitglieder der lokale Elite.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 25. November 2015

Gastvortrag 25.11.2015- Bilder besetzen - Zu Strategien symbolischer Konkurrenz in der späten Republik.

Heute hält Prof. Dr. Johanna Fabricius  aus Berlin um 18 Uhr c.t. einen Vortrag zum Thema
 
Bilder besetzen - Zu Strategien symbolischer Konkurrenz in der späten Republik.
 
Die Gesellschaft der späten Römischen Republik ist durch ein starkes Konkurrenzverhältnis zwischen den Angehörigen der Oberschicht geprägt, das auch in den archäologischen Denkmälern einen Niederschlag gefunden hat. Insbesondere die Analyse der Bilderwelt der Münzen läßt unterschiedliche Strategien führender Politiker wie Caesar und Pompejus, Marcus Antonius und Octavian erkennen, den Rivalen visuell herauszufordern, seine Bilder zu okkupieren oder symbolische Gegenkonzepte zu entwerfen.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 11. November 2015

13.11. 2015 - FACHSCHAFTSSITZUNG

Diesen Freitag findet das nächste Treffen der Fachschaft Klassische Archäologie um 14-16 Uhr in der Café - Ecke statt.
Dazu sind natürlich alle Interessierten herzlich willkommen.

Montag, 9. November 2015

Strasbourg - Freiburg- Exkursion 15.-17. Januar 2016

Liebe Studenten und Studentinnen der Klassischen Archäologie,

wer mit auf die Fachschaftsexkursion nach Strasbourg und Freiburg im Januar möchte, sollte sich bis Ende dieser Woche in die Liste am schwarzen Brett eintragen oder eine Mail schreiben und bis Ende diesen Monats das Geld überweisen. Der genaue zu überweisende Betrag wird nachdem 15.11.2015 allen Teilnehmern per E-mail mitgeteilt.

Hier nochmal alle wichtigen Fakten:

Die Fachschaft organisiert dieses Wintersemester eine Exkursion in das Archäologische Museum Strasbourg und besucht neben der Dauerausstellung die Sonderausstellung „Brumath-Brocomagus. Hauptort der Triboker im römischen Elsass“ und die Abgusssammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Diese Veranstaltung ist vor allem für Erstsemestler gedacht, aber auch alle höheren Semester sind herzlichst dazu eingeladen teilzunehmen.

Zum Ablauf

Die Exkursion geht über 2 Tage und beginnt am Freitagnachmittag den 15.01.2016 spätestens um 14 Uhr. Der Abend steht zur freien Verfügung. Am Samstag den 16.01. steht der Besuch im Archäologischen Museum Strasbourg an. Das anschließende Nachmittagsprogramm steht noch nicht fest. Der Sonntag (17.01.) ist Abreisetag und schließt auf dem Rückweg nach Tübingen mit dem Besuch in der Abgusssammlung in Freiburg.  

 

Formalia

Die verbindliche Anmeldung erfolgt entweder über die ausgehängte Liste im Institut für Klassische Archäologie, oder via Mail an fsklarchotuebingen(at)web.de (Betreff: Exkursion Strasbourg-Freiburg) mit Name, Mailadresse und Telefonnummer.

Für die An- und Abreise werden Busse der Universität zur Verfügung stehen. Daher muss neben der schriftlichen Anmeldung auch eine Reisekostenpauschale überwiesen werden. Die Pauschale richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Die Kosten werden zwischen 50 € und 70 €  betragen.

Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung nur bis zum 15.11.2015 möglich. Bis zum 30.11.2015 muss die Pauschale auf das Fachschaftskonto (s. Aushang am Schwarzen Brett) überwiesen werden, sonst verfällt aus organisatorischen Gründen auch automatisch der Anspruch auf die Teilnahme an der Exkursion.

Nach der Exkursion werden die genauen Kosten berechnet und nach wenigen Wochen an alle Teilnehmer eine Rückerstattung ausgezahlt. Dazu gehört auch eine kleine Bezuschussung aus Fachschaftsgeldern.

Wir hoffen auf reges Interesse und natürlich auf zahlreiche Teilnahme!

11.11.2015 Gastvortrag - Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien

Diesen Mittwoch hält David Ojeda Nogales aus Tübingen im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema
 
Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien
 
Das Problem der Metallanstückungen an Skulpturen archaischer und klassischer Zeit ist gut bekannt. Hingegen ist diese Thematik im Fall der römischen Plastik noch nicht gründlich untersucht. Ziel des Vorträges wird es sein, einige Beispiele römischer Zeit aus Spanien zu analysieren und zu beweisen, dass die Untersuchung dieses Problems die Identifizierung vieler Darstellungen methodisch auf eine neue Grundlage stellen kann.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Donnerstag, 5. November 2015

Internationaler Workshop 6. und 7. 11. 2015 - Transferprozesse römischer Steinarchitektur zwischen Italien und den Nordwestprovinzen

Diesen Freitag und Samstag findet der Internationale Workshop zum Thema
Transferprozesse römischer Steinarchitektur zwischen Italien und den Nordwestprovinzen
statt:
Die Forschungen der vergangenen Jahre zeigen immer deutlicher, wie stark neugegründete oder bestehende Siedlungen nördlich der Alpen in römischer Zeit urbanisiert wurden. Besonders ein drücklich wurde das durch die Ausgrabungen in Waldgirmes vor Augen geführt. Aber auch die Anzahl durchaus qualitätsvoller Bronzestatuen entlang des Limes, die in den vergangenen Jahren erstmals systematisch gesichtet wurden, übertraf alle Erwartungen.
Umso bedauerlicher ist es, dass die unter römischer Herrschaft nördlich der Alpen erstmals errichtete
Steinarchitektur vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit findet. Zwar wurden immer wieder einzelne
besser erhaltene Fundkomplexe besonders in Köln und Mainz exemplarisch aufgearbeitet, doch blieben
die mitunter reichen Bestände an verstreut gefundenen Basen, Kapitellen oder Geisa oft wenig beachtet. Gerade in Süddeutschland ist das in den vergangenen Jahrhunderten angesammelte Material vielerorts noch völlig unbekannt und harrt in unzähligen Magazinen seiner Aufarbeitung.

Ziel des Workshops ist es daher, laufende Forschungen zu römischer Steinarchitektur nördlich der Alpen
stärker zu vernetzen. Damit soll die Möglichkeit geboten werden, sowohl einzelne Monumente als auch
übergreifende Fragen bspw. nach Bauherren, Materialbeschaffung, Werkprozessen, Chronologie, Kontexten sowie überregionalen Gemeinsamkeiten und lokalen Eigenheiten vor unterschiedlichen historischen Hintergründen gemeinsam zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie Architekturkonzepte kommuniziert, übernommen oder auch verändert wurden und welche Rolle die Materialbeschaffung und die Steinmetzen dabei spielten.
 
Gefördert wird die Tagung durch die Fritz Thyssen Stiftung.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 2. November 2015

Gastvortrag 4.11.2015 - Himera. Neueste Forschungen zu einer griechischen Koloniestadt Siziliens am Kreuzweg der Kulturen.

Diesen Mittwoch hält  Prof. Dr. Elena Mango aus Bern um 18 Uhr c.t. einen Vortrag zum Thema:
Himera. Neueste Forschungen zu einer griechischen Koloniestadt Siziliens am Kreuzweg der Kulturen.
Himera, 649 v. Chr. als chalkidisch-dorische Mischkolonie gegründet und 409 v. Chr. zerstört, wird von Thukydides explizit als die einzige griechische Stadt an Siziliens Nordküste erwähnt. Diese geographisch einsame Lage sowie der ethnische und kulturelle Kontext – in indigenem Umfeld und an phönizisch-karthagisches Einflussgebiet angrenzend – stellen ein fundamentales Element für das Verständnis der Geschichte dieser Stadt am Kreuzweg verschiedener Interessensphären dar und machen sie zu einem Modellfall für die Erforschung interkultureller Kontakte dreier antiker Kulturen.
Ein noch junges Himera-Projekt der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. E. Mango, das auf Einladung und in Zusammenarbeit mit der Direktion des Parkes von Himera durchgeführt wird, widmet sich einem bislang weitgehend unerforscht gebliebenen Teil der Stadt, dem Piano del Tamburino. Die Erforschung dieses 30ha weiten Gebietes, das mit einem breiten, interdisziplinären Methodenfächer untersucht wird, ist für das Verständnis der Entwicklung der Koloniestadt und des Systems ‚Stadt’ von grosser Wichtigkeit und wird darüber hinaus beitragen, die Position und Bedeutung von Himera innerhalb der griechischen Koloniestädte Siziliens besser zu definieren.

Hierzu sind alle im Seminarraum 165 herzlich willkommen.