Sonntag, 25. Januar 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium 29.01.15 - Die Säulenstraßen Kilikiens: Ein Zeugnis römischen Einflusses?

Im Rahmen des Magistranden-/Doktoranden-Kolloquiums hält Dominique Krüger am Donnerstag (29.01.15) einen Vortrag zum Thema "Die Säulenstraßen Kilikiens: Ein Zeugnis römischen Einflusses?" :

Kilikien stellte aufgrund seiner geographischen Lage ein wichtiges Bindeglied zwischen Mesopotamien, Syrien, Kleinasien und Zypern dar und machte die Provinz zu einem der verkehrstechnisch wichtigsten Gebiete Kleinasiens während der römischen Kaiserzeit. Dies spiegelt sich vor allem in einem regen Ausbau des Straßen- und Wegenetzes wider. Besonders beeindruckend ist dabei die Fülle an Säulenstraßen, die in ihrem Aufbau und ihrer Funktion näher betrachtet werden sollen. Dabei stellt sich vor allem die Frage nach dem Ursprung dieses Bautypus - handelt es sich um eine rein römische Erfindung oder ist eher ein starker lokaler bzw. ostprovinzieller Einfluß festzustellen?.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 28.01.15-Die Grotten auf der Akropolis von Rhodos - künstliche Natur im Kontext hellenistischer Wohnkultur

Diesen Mittwoch hält Dr. des. Sabine Neumann aus Marburg einen Vortrag zum Thema "Die Grotten auf der Akropolis von Rhodos - künstliche Natur im Kontext hellenistischer Wohnkultur" um 18 Uhr ct im Seminarraum 165.

Auf der Akropolis von Rhodos haben sich drei Grotten erhalten, die mit künstlichen Tropfsteinen und Felsdekorationen das Aussehen natürlicher Höhlen nachahmen. In der Literatur galten die bislang kaum erforschten Anlagen als Heiligtümer der Nymphen und/oder Teil einer öffentlichen landschaftlichen Parkanlage. Nach der Entdeckung weiterer künstlicher Grotten in Rhodos, Delos und Athen, kann allerdings plausibel gemacht werden, dass die Anlagen zu großen hellenistischen Wohnhäusern gehörten und beeindruckende Zeugnisse für die Integration von Natur in den städtischen Lebensraum darstellen.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Samstag, 17. Januar 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium 22.01.15 -Die römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder vom 1.-7. Jh. n. Chr.

Am Donnerstag(22.01.15) findet im Rahmen Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium ein Vortrag zum Thema "Die römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder vom 1.-7. Jh. n. Chr." von Ciro Parodo statt.
Der Vortrag gründet sich auf die Untersuchung der römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder. Diese finden sich in verschiedenen Gattungen der römischen Kunst, besonders auf Mosaiken, seltener in anderen Gattungen wie Relief, Wandmalerei und Glas. Die Ikonographie der Kalender- und Monatsbilder lässt sich in drei Typen einteilen: der astrologische Typus, der festive Typ und der ländliche Typus. Die Kalenderbilder sind im Westen des römischen Reiches – besonders in Italien und Nordafrika – vor allem zwischen dem dritten und fünften Jahrhundert nach Christus verbreitet. Vom Ende des 5. Jhs. bis in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts nach Christus finden sie sich dagegen vor allem im Osten, besonders in Griechenland und der Provinz Arabia.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 21.01.15-Das Asklepieion von Kos als frühhellenistische Heiligtumsanlage.

Diesen Mittwoch (21.01.2015) hält Prof. Dr. Wolfgang Ehrhardt aus Freiburg einen Gastvortrag zum Thema "Das Asklepieion von Kos als frühhellenistische Heiligtumsanlage." :

Die Rekonstruktion des Asklepiosheiligtums auf der Insel Kos, die P. Schazmann 1932 vorlegte, traf sicherlich den Geschmack seiner Zeit. Ihre sakralidyllische Stimmung deckte sich mit der Atmosphäre des 4. Mimiambus des Herondas, den der Ausgräber des Heiligtums und Tübinger Professor R. Herzog nur wenige Jahre vorher in einer Neuausgabe kommentiert hatte. Die orthogonale Verteilung der Sakralbauten auf drei übereinander gestaffelten Terrassen, die Ausrichtung der Gesamtanlage auf eine zentrale durch Treppenfluchten markierte Achse wird noch heute in jedem Architekturhandbuch mit Schazmanns suggestiver Rekonstruktion illustriert. Ein von der DFG seit 2010 finanziertes Dokumentations- und Forschungsprojekt untersucht Entstehung und Ausbau dieser Anlage neu.

Dazu sind alle herzliche eingeladen.

Dienstag, 13. Januar 2015

15.01.2015 Vortrag im Philologischen Seminar-Epigramm und Koloß. Eine rhodische Intermedialität

Am Donnerstag findet im Philologischen Seminar ein Vortrag zum Thema "Epigramm und Koloß. Eine rhodische Intermedialität" von Prof. Dr. Ruth Bielfeldt aus Harvard statt. Beginn ist um 19.30h in der Wilhemstr. 36 im kleinen Übungsraum im Erdgeschoss.
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 14.01.2015-Eine persische Residenz am Rande des Weltreiches

Am Mittwoch, dem 14.Januar 2015 findet ein Gastvortrag zum Thema "Eine persische Residenz am Rande des Weltreiches." statt. Gehalten wird dieser von Dr. Florian Knauß aus München um 18.00 ct im Seminarraum 165 des Schloßes.
Das Reich der Achaimeniden betrachten wir gewöhnlich aus der Perspektive griechischer Historiker. Die archäologischen Hinterlassenschaften konzentrieren sich auf die großköniglichen Residenzen in Pasargadai, Susa und Persepolis. Außerhalb Irans hat das erste Weltreich der Geschichte nur relativ geringe Spuren hinterlassen. Eine Ausnahme bildet die Kaukasusregion, wo neue Ausgrabungen ein facettenreiches Bild von der Perserherrschaft vermitteln.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Dienstag, 6. Januar 2015

08.01.15 Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium-Promachos revisited: The attacking Athena as symbol in ancient Greece

Am Donnerstag (08.01.15) findet im Rahmen des Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium ein Vortrag von unserem amerikanischen Gastdozent Matthew Peebles zum Thema 'Promachos revisited: The attacking Athena as symbol in ancient Greece' statt.

While a number of studies have documented the formal evolution of the "Promachos" guise of the goddess Athena in Greek art, critical questions regarding its dissemination and meaning within various poleis remain unaddressed.  My study interrogates the image of the attacking Athena through a social semiotic lens, suggesting a powerful and enduring significance of the Promachos as a religious, cultural, and personal symbol in ancient Athens and beyond.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

07.01.15 Gastvortrag - Zur Situierung von Sex-Bildern in der pompejanischen Wandmalerei.

Morgen findet der erste  Gastvortrag in diesem Jahr  von Prof. Dr. Stefan Ritter aus München um 18 Uhr im Seminarraum 165 zum Thema 'Zur Situierung von Sex-Bildern in der pompejanischen Wandmalerei.' statt.
 
In Abgrenzung vom derzeitigen Forschungsstand soll dargelegt werden, dass Darstellungen sexueller Handlungen innerhalb der pompejanischen Wandmalerei nicht isoliert zu betrachten sind, sondern erst im Zusammenspiel mit anderen Bildthemen verstehbar werden, in denen es ebenfalls um die Beziehung zwischen den Geschlechtern geht.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.