Montag, 14. Dezember 2015

16.12.2015- Gastvortrag - Opfer, Kommunikation und Macht: Konsum und Distribution von Fleisch im vor-archaischen und archaischen Griechenland.

Diesen Mittwoch hält Dr. Veronika Sossau aus Tübingen einen Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der Klassischen Archäologie Tübingen zum Thema:
Opfer, Kommunikation und Macht: Konsum und Distribution von Fleisch im vor-archaischen und archaischen Griechenland.
Als ernährungsphysiologisch nicht unmittelbar essentielles, aber mit besonderem sozialem Prestige bedachtes Nahrungsmittel, nutzen Menschen und andere Primaten Fleisch als Werkzeug zur Manipulation des Verhaltens anderer. Nach einer Überprüfung der Möglichkeiten der Nachweisbarkeit des Stellenwerts von Fleischkonsum und -distribution in archäologischen Kontexten wird diskutiert, auf welche Art diese Motive in zeitgemäßen Bildern und Texten thematisiert werden.
 
Hierzu sind alle um 18Uhr c.t. eingeladen.

Sonntag, 29. November 2015

FEUERZANGENBOWLE 2015


Gastvortrag 03.12.2015 - Carl Watzinger im Orient (1905–1918)

Diesen Donnerstag hält Dr. Hanswulf Bloedhorn aus Tübingen einen Vortrag zum Thema
Carl Watzinger im Orient (1905–1918)
Carl Watzinger nahm 1905 am Synagogen-Survey der DOG unter Heinrich Kohl teil und reiste mit diesem 1907 nochmals durch Palästina und Syrien zwecks Erkundung römischer Städte. 1908 und 1909 nahm er an der DOG-Grabung in Jericho unter Ernst Sellin teil. Von 1916 bis 1918 war er mit Karl Wulzinger an dem von Theodor Wiegand geleiteten Deutsch-Türkischen Denkmalschutz-Kommando beteiligt, das, in Jerusalem und Damascus stationiert, hinter der Front mit der Dokumentation archäologischer Stätten zwischen Petra und Antiocheia am Orontes von Cemal Paşa beauftragt war.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Im Anschluss daran findet  die Feuerzangenbowle der Fachschaft Klassische Archäologie statt.

Gastvortrag 02.12.2015 - Das Stadtbild von Herculaneum in Spätrepublikanischer und Augusteischer Zeit.

Im Rahmen des Forschungskolloquium der Klassischen Archäologie Tübingen hält Dr. Domenico Esposito aus Berlin einen Vortrag zum Thema
Das Stadtbild von Herculaneum in Spätrepublikanischer und Augusteischer Zeit.
Der Schwerpunkt des Vortrags ist die Transformation des Stadtbildes von Herculaneum während des Prozesses der Romanisierung. Dank des Ausbruchs des Vesuvs, der die Stadt unter 30 Metern Asche komplett verschüttet hatte, ist Herculaneum eine der besten Beispiele, um die Architektur und die Ausstattung öffentlicher Gebäuden in ihrer Gesamtheit zu analysieren (z.B. Baudekoration, Wandmalereien, Skulpturen, Inschriften). Folgende Aspekte stehen im Zentrum des Vortrages: Die imago Urbis von Herculaneum als Spiegel der Urbanitas; die Rezeption der Augusteischen Propaganda; Kult und Feier des mythischen Begründers (Herkules) und des Kaiserkults (Princeps und Domus Divina); die Selbstdarstellung der Mitglieder der lokale Elite.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 25. November 2015

Gastvortrag 25.11.2015- Bilder besetzen - Zu Strategien symbolischer Konkurrenz in der späten Republik.

Heute hält Prof. Dr. Johanna Fabricius  aus Berlin um 18 Uhr c.t. einen Vortrag zum Thema
 
Bilder besetzen - Zu Strategien symbolischer Konkurrenz in der späten Republik.
 
Die Gesellschaft der späten Römischen Republik ist durch ein starkes Konkurrenzverhältnis zwischen den Angehörigen der Oberschicht geprägt, das auch in den archäologischen Denkmälern einen Niederschlag gefunden hat. Insbesondere die Analyse der Bilderwelt der Münzen läßt unterschiedliche Strategien führender Politiker wie Caesar und Pompejus, Marcus Antonius und Octavian erkennen, den Rivalen visuell herauszufordern, seine Bilder zu okkupieren oder symbolische Gegenkonzepte zu entwerfen.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 11. November 2015

13.11. 2015 - FACHSCHAFTSSITZUNG

Diesen Freitag findet das nächste Treffen der Fachschaft Klassische Archäologie um 14-16 Uhr in der Café - Ecke statt.
Dazu sind natürlich alle Interessierten herzlich willkommen.

Montag, 9. November 2015

Strasbourg - Freiburg- Exkursion 15.-17. Januar 2016

Liebe Studenten und Studentinnen der Klassischen Archäologie,

wer mit auf die Fachschaftsexkursion nach Strasbourg und Freiburg im Januar möchte, sollte sich bis Ende dieser Woche in die Liste am schwarzen Brett eintragen oder eine Mail schreiben und bis Ende diesen Monats das Geld überweisen. Der genaue zu überweisende Betrag wird nachdem 15.11.2015 allen Teilnehmern per E-mail mitgeteilt.

Hier nochmal alle wichtigen Fakten:

Die Fachschaft organisiert dieses Wintersemester eine Exkursion in das Archäologische Museum Strasbourg und besucht neben der Dauerausstellung die Sonderausstellung „Brumath-Brocomagus. Hauptort der Triboker im römischen Elsass“ und die Abgusssammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Diese Veranstaltung ist vor allem für Erstsemestler gedacht, aber auch alle höheren Semester sind herzlichst dazu eingeladen teilzunehmen.

Zum Ablauf

Die Exkursion geht über 2 Tage und beginnt am Freitagnachmittag den 15.01.2016 spätestens um 14 Uhr. Der Abend steht zur freien Verfügung. Am Samstag den 16.01. steht der Besuch im Archäologischen Museum Strasbourg an. Das anschließende Nachmittagsprogramm steht noch nicht fest. Der Sonntag (17.01.) ist Abreisetag und schließt auf dem Rückweg nach Tübingen mit dem Besuch in der Abgusssammlung in Freiburg.  

 

Formalia

Die verbindliche Anmeldung erfolgt entweder über die ausgehängte Liste im Institut für Klassische Archäologie, oder via Mail an fsklarchotuebingen(at)web.de (Betreff: Exkursion Strasbourg-Freiburg) mit Name, Mailadresse und Telefonnummer.

Für die An- und Abreise werden Busse der Universität zur Verfügung stehen. Daher muss neben der schriftlichen Anmeldung auch eine Reisekostenpauschale überwiesen werden. Die Pauschale richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Die Kosten werden zwischen 50 € und 70 €  betragen.

Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung nur bis zum 15.11.2015 möglich. Bis zum 30.11.2015 muss die Pauschale auf das Fachschaftskonto (s. Aushang am Schwarzen Brett) überwiesen werden, sonst verfällt aus organisatorischen Gründen auch automatisch der Anspruch auf die Teilnahme an der Exkursion.

Nach der Exkursion werden die genauen Kosten berechnet und nach wenigen Wochen an alle Teilnehmer eine Rückerstattung ausgezahlt. Dazu gehört auch eine kleine Bezuschussung aus Fachschaftsgeldern.

Wir hoffen auf reges Interesse und natürlich auf zahlreiche Teilnahme!

11.11.2015 Gastvortrag - Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien

Diesen Mittwoch hält David Ojeda Nogales aus Tübingen im Rahmen des Forschungskolloquiums einen Vortrag zum Thema
 
Metallanstückungen an römischen Skulpturen in Spanien
 
Das Problem der Metallanstückungen an Skulpturen archaischer und klassischer Zeit ist gut bekannt. Hingegen ist diese Thematik im Fall der römischen Plastik noch nicht gründlich untersucht. Ziel des Vorträges wird es sein, einige Beispiele römischer Zeit aus Spanien zu analysieren und zu beweisen, dass die Untersuchung dieses Problems die Identifizierung vieler Darstellungen methodisch auf eine neue Grundlage stellen kann.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Donnerstag, 5. November 2015

Internationaler Workshop 6. und 7. 11. 2015 - Transferprozesse römischer Steinarchitektur zwischen Italien und den Nordwestprovinzen

Diesen Freitag und Samstag findet der Internationale Workshop zum Thema
Transferprozesse römischer Steinarchitektur zwischen Italien und den Nordwestprovinzen
statt:
Die Forschungen der vergangenen Jahre zeigen immer deutlicher, wie stark neugegründete oder bestehende Siedlungen nördlich der Alpen in römischer Zeit urbanisiert wurden. Besonders ein drücklich wurde das durch die Ausgrabungen in Waldgirmes vor Augen geführt. Aber auch die Anzahl durchaus qualitätsvoller Bronzestatuen entlang des Limes, die in den vergangenen Jahren erstmals systematisch gesichtet wurden, übertraf alle Erwartungen.
Umso bedauerlicher ist es, dass die unter römischer Herrschaft nördlich der Alpen erstmals errichtete
Steinarchitektur vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit findet. Zwar wurden immer wieder einzelne
besser erhaltene Fundkomplexe besonders in Köln und Mainz exemplarisch aufgearbeitet, doch blieben
die mitunter reichen Bestände an verstreut gefundenen Basen, Kapitellen oder Geisa oft wenig beachtet. Gerade in Süddeutschland ist das in den vergangenen Jahrhunderten angesammelte Material vielerorts noch völlig unbekannt und harrt in unzähligen Magazinen seiner Aufarbeitung.

Ziel des Workshops ist es daher, laufende Forschungen zu römischer Steinarchitektur nördlich der Alpen
stärker zu vernetzen. Damit soll die Möglichkeit geboten werden, sowohl einzelne Monumente als auch
übergreifende Fragen bspw. nach Bauherren, Materialbeschaffung, Werkprozessen, Chronologie, Kontexten sowie überregionalen Gemeinsamkeiten und lokalen Eigenheiten vor unterschiedlichen historischen Hintergründen gemeinsam zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie Architekturkonzepte kommuniziert, übernommen oder auch verändert wurden und welche Rolle die Materialbeschaffung und die Steinmetzen dabei spielten.
 
Gefördert wird die Tagung durch die Fritz Thyssen Stiftung.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 2. November 2015

Gastvortrag 4.11.2015 - Himera. Neueste Forschungen zu einer griechischen Koloniestadt Siziliens am Kreuzweg der Kulturen.

Diesen Mittwoch hält  Prof. Dr. Elena Mango aus Bern um 18 Uhr c.t. einen Vortrag zum Thema:
Himera. Neueste Forschungen zu einer griechischen Koloniestadt Siziliens am Kreuzweg der Kulturen.
Himera, 649 v. Chr. als chalkidisch-dorische Mischkolonie gegründet und 409 v. Chr. zerstört, wird von Thukydides explizit als die einzige griechische Stadt an Siziliens Nordküste erwähnt. Diese geographisch einsame Lage sowie der ethnische und kulturelle Kontext – in indigenem Umfeld und an phönizisch-karthagisches Einflussgebiet angrenzend – stellen ein fundamentales Element für das Verständnis der Geschichte dieser Stadt am Kreuzweg verschiedener Interessensphären dar und machen sie zu einem Modellfall für die Erforschung interkultureller Kontakte dreier antiker Kulturen.
Ein noch junges Himera-Projekt der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. E. Mango, das auf Einladung und in Zusammenarbeit mit der Direktion des Parkes von Himera durchgeführt wird, widmet sich einem bislang weitgehend unerforscht gebliebenen Teil der Stadt, dem Piano del Tamburino. Die Erforschung dieses 30ha weiten Gebietes, das mit einem breiten, interdisziplinären Methodenfächer untersucht wird, ist für das Verständnis der Entwicklung der Koloniestadt und des Systems ‚Stadt’ von grosser Wichtigkeit und wird darüber hinaus beitragen, die Position und Bedeutung von Himera innerhalb der griechischen Koloniestädte Siziliens besser zu definieren.

Hierzu sind alle im Seminarraum 165 herzlich willkommen.

Dienstag, 27. Oktober 2015

FACHSCHAFTSTREFFEN - 30.10. 2015

Die Treffen der Fachschaft finden ab dieser Woche immer Freitags von 14- 16 Uhr statt.
Erstes Treffen am 30. 10. 2015 in der Café- Ecke.
 

Sonntag, 11. Oktober 2015

14.10.2015- Gastvortrag-The Excavations at the Sanctuary of Poseidon in Boeotian Onchestos. Thoughts after two Campaigns

Der erste Gastvortrag in diesem Wintersemester wird von Prof. Dr. Ioannis Mylonopoulos aus New York gehalten. Es werden die Ausgrabungen des Poseidon- Heiligtums in Onchestos vorgestellt:
 
The Excavations at the Sanctuary of Poseidon in Boeotian Onchestos. Thoughts after two Campaigns.
In the summer of 2014, Columbia Universitys Department of Art History and Archaeology initiated the excavation of the sanctuary of Poseidon in Onchestos (director: Professor Ioannis Mylonopoulos), the seat of the Boeotian Confederacy, under the auspices of the Athens Archaeological Society. The excavation focuses on two large areas (Site A: 0.6 ha; Site B: 1.03 ha) between Thebes and Haliartos. During the first campaign, a geomagnetic survey provided much information on architectural remains still hidden in the ground including the existence of a substantial round structure with a diameter of over 131 feet at Site B. Site A corresponds to the sanctuarys center, the site of the temple. Here, an impressive rectangular building with three, probably wooden, interior columns is currently explored. The structure dates back to the 6th century BCE and was enlarged in the late 4th, perhaps shortly after 338 BCE. Site B seems to have been the sanctuarys administrative center and includes a large square building with an interior courtyard surrounded by colonnades. In addition, a large part of the northern wall of a monumental building from the late 4th century was unearthed. The wall is over 13.1 feet wide and 91.8 feet long. The excavation has already yielded a rich array of finds: vases and vase-fragments (several bearing graffiti), numerous bronze objects (including several strigils), bronze and silver coins, weapons (among them a fully preserved sword), objects associated with horse- and chariot races, and many architectural elements (including several architectural terracottas bearing floral and abstract decoration in black, white, and red color on a beige background). Although, after only two years of excavation the questions are far more numerous than the answers, we can securely state that the site was one of the major sacred sites of Central Greece.
 
Hierzu sind wie immer alle herzlich eingeladen.
Dieser Gastvortrag beginnt aber ausnahmsweise erst um 19 Uhr. s.t. im Seminarraum 165.

Samstag, 10. Oktober 2015

Semsterbeginn und Einführungsveranstaltung

Willkommen zurück im neuen Semester!  

Die diesjährige Einführungsveranstaltung findet am 13.10. 2015 um 14.00 Uhr auf dem Schloss Hohentübingen im Seminarraum 165 statt. Willkommen sind natürlich alle, aber besonders für die neuen Erstis ist es wichtig anwesend zu sein ;)
Im Anschluss lädt die Fachschaft die Erstis herzlich zu Kaffee und Brezeln in die Café -Ecke ein.
 
Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine guten Semesterstart :)

Montag, 13. Juli 2015

Gastvortrag 15.07.2015-Frühgriechische Kolonisation im nordöstlichen Schwarzmeerraum

Der letzte Gastvortrag dieses Semesters wird am Mittwoch von
Prof. Dr. Ortwin Dally aus Rom zum Thema
Frühgriechische Kolonisation im nordöstlichen Schwarzmeerraum
gehalten.
Im Zentrum des Vortrages steht die sog. große griechische Kolonisationsbewegung, die in der 2. Hälfte des 7. Jhs. v. Chr. auch den nordöstlichen Schwarzmeerraum erreichte. Ein besonderer Fokus liegt dabei - ausgehend von den Ergebnissen deutsch-russischer Grabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, des Instituts für Archäologie der russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau sowie der Don-Archäologischen Gesellschaft Rostov am Don - auf dem frühgriechischen Handelsstützpunkt von Taganrog an der Mündung des Don in das Asovsche Meer vor dem Hintergrund der kulturgeographischen und kulturgeschichtlichen Entwicklung des Dondeltas in der frühen Eisenzeit.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
 
Im Anschluss findet das Institutssommerfest der Klassischen Archäologie statt.

Dienstag, 7. Juli 2015

Gastvortrag 08.07.2015 - Neue Einblicke in die Besiedlungsgeschichte des Suburbiums von Rom: Ausgrabungen der Villa Metro Anagnina

Der morgige Gastvortrag wird von PD Dr. Martin Tombrägel  aus Leipzig gehalten und findet zum Thema
Neue Einblicke in die Besiedlungsgeschichte des Suburbiums von Rom: Ausgrabungen der Villa Metro Anagnina
statt.
 
Die Baugeschichte der Villa Metro Anagnina aus dem südöstlichen Suburbium Roms kann vom 3. Jh. v. Chr. bis in die frühe Kaiserzeit hinein verfolgt werden. In diesem Zeitraum wird die Anlage von einem mittelrepublikanischen Gutshof in mehreren Bauphasen zu einer typischen römischen Villa Rustica umgebaut. Damit ist ein aktualisierter Zugriff auf bedeutsame Fragestellungen der archäologischen Villenforschung möglich. Im Rahmen des Vortrags werden die neuen Ausgrabungsergebnisse auf die Fragen nach der Genese der Bauform „Villa“ und der Besiedlungsgeschichte der Region angewendet.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Dienstag, 30. Juni 2015

Gastvortrag 01.07.2015-Reditus, freistehende Altäre, und die frühe Verehrung von Augustus in Rom

Der morgigen Gastvortrag wird von Megan Goldman-Petri, M.St. aus Priceton/München zum Thema
Reditus, freistehende Altäre, und die frühe Verehrung von Augustus in Rom
gehalten.

In den Res Gestae (11-12) schreibt Augustus selbst, dass zwei Altäre, die Ara Fortunae Reducis und die Ara Pacis Augustae, zur Feier seiner Rückkehr aus dem Osten 19  v. Chr. beziehungsweise aus Spanien und Gallien 13 v. Chr. vom Senat aufgestellt wurden. Obwohl diese Altäre herkömmlich als triumphale Denkmäler verstanden werden, spreche ich mich in diesem Vortrag für ihren Zusammenhang mit der Entwicklung eines neuen Rückkehrrituals aus, das sich auf das persönliche und leibliche Wohl des Kaisers (salus und valetudo) statt auf den militärischen Sieg konzentrierte. Aus diesem Grund stellen die Altäre zwei der frühesten, speziell für die Verehrung des lebendigen Kaisers aufgestellten Monumente in Rom dar. Durch eine Untersuchung der topographischen Kontexte der Altäre möchte ich zeigen, wie die beginnende Verehrung des Kaisers in der städtischen Struktur der Hauptstadt lesbar gemacht wurde.

Hierzu sind alle um 18 Uhr c.t. im Seminarraum 165 willkommen.

Dienstag, 23. Juni 2015

Gastvortrag 24.06.2015-Morgantina unter römischer Herrschaft: eine Stadt in der Krise?

Diesen Mittwoch spricht Prof. Dr. Monika Trümper aus Berlin zum Thema
"Morgantina unter römischer Herrschaft: eine Stadt in der Krise?"
 
Die sizilische Stadt Morgantina erlebte im 3. Jh.v.Chr. eine ungeahnte Blüte, die sich in umfassender öffentlicher wie privater Bautätigkeit manifestierte. 211 v.Chr. wurde die Stadt von den Römern erobert und spanischen Söldnern übergeben. Die „römische“ Phase der Stadt wurde in der Forschung lange als dramatischer Niedergang und Verfall gedeutet und vernachlässigt, hat aber in jüngster Zeit verstärktes Interesse gefunden. Ziel des Vortrags ist, die „römische“ Phase der Stadt nach 211 v.Chr. unter methodischen wie archäologischen Gesichtspunkten neu zu bewerten, basierend auf einer Synthese neuester publizierter Forschungen und ersten Ergebnissen laufender Grabungen (South Baths and West Sanctuary Project 2013/2014, http://morgantina.org/). Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Monumente, darunter die Agora, öffentliche Badeanlagen, Heiligtümer und Wohnhäuser, die im Hinblick auf mögliche signifikante Veränderungen in Architektur, Funktion und Nutzern nach 211 v.Chr. analysiert werden. Der Vortrag versteht sich als archäologischer Beitrag zu einer deutlich differenzierteren Bewertung des römischen Siziliens, wie sie vor allem in der althistorischen Forschung schon seit längerer Zeit eingefordert und auch geliefert wird.
 
Hierzu sind alle herzlich um 18Uhr c.t. im Seminarraum 165 willkommen.

Dienstag, 16. Juni 2015

Gastvortrag-17.06.2015-Von schlechten Münzen und guten Preisen. Papyrusbriefe als geld- und wirtschaftsgeschichtliche Quellen

Diesen Mittwoch findet der Gastvortrag um 18Uhr c.t. zum Thema
"Von schlechten Münzen und guten Preisen. Papyrusbriefe als geld- und wirtschaftsgeschichtliche Quellen"
statt.
Gehalten wird der Vortrag von Patrick Reinard, M.A. aus Marburg.
 
Papyrusbriefe erlauben einen ungefilterten Blick in das Alltagsleben bzw. in die Kommunikation über das Alltagsleben im kaiserzeitlichen Ägypten. Zahlreich sind die Informationen über ökonomische Themen (Landwirtschaft, Warenverkehr etc.), insbesondere das stete Kommunizieren über Preisentwicklungen sowie den Umgang mit Münzgeld sollen in dem Vortrag behandelt werden.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium-11.06.2015-Was it all Greek to them? A bioarchaeological view on colonial southeast Italy (c. 600-200 BC)

Morgen findet ein Vortrag zum Thema
"Was it all Greek to them? A bioarchaeological view on colonial southeast Italy (c. 600-200 BC)"
 im Institut für Klassische Archäologie im Seminarraum 165 um 18 Uhr c.t statt:
A series of unprecedented changes took place in the southern part of Italy between the Early Iron Age and the arrival of the Romans. Particularly the process of Greek colonisation has spawned a huge archaeological bibliography. In recent years, research of the contemporary indigenous regions has also taken a giant leap forward, leading to important new insights in the processes of urbanisation and growing social and economic complexity in these areas. This talk touches on some core issues in this debate and explores a clearly understudied key issue in the study of the colonial Greek world, namely its basis of subsistence. It has generally been assumed that the motives for the ancient Greek colonisation of southern Italy related primarily to the need for new farmland and the exchange of farming products such as wine and olive oil. However, existing research lacks insight into the nature and scale of farming in these regions, prior, during and after the establishment of the colonies. This paper will focus on this topic, combining archaeological, archaeobotanical and archaeozoological data to investigate how agricultural land use evolved during the different stages of Greek colonisation. The aim is to move away from the perspective that the Greek colonization had a civilizing effect and the colonies in southern Italy became 'all Greek'. This view is now clearly outdated, but continues to dominate studies of land use in pre-Roman southeast Italy. Instead, it will be shown that considerable regional differences continued to exist, particularly with regard to surplus production and agricultural specialization.
 
Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 8. Juni 2015

10.06.2015-Gastvortrag- Tempel „immerwährender Jugend“ und „Statuen wie Schauspieler“. Zur statuarischen Ausstattung der Akropolis von Athen in Hellenismus und römischer Kaiserzeit

Diesen Mittwoch hält PD Dr. Ralf Krumeich aus Bonn um 18Uhr c.t. im Rahmen des Forschungskolloquium des Instituts für Klassische Archäologie im Seminarraum 165 einen Vortrag zum Thema
"Tempel „immerwährender Jugend“ und „Statuen wie Schauspieler“. Zur statuarischen Ausstattung der Akropolis von Athen in Hellenismus und römischer Kaiserzeit":
 
In der römischen Kaiserzeit galt Athen als Inbegriff des „wahren und unverfälschten Griechenland“, dessen kulturelle Identität nicht zuletzt auf der Akropolis besonders gepflegt wurde. Neuere Forschungen haben darüber hinaus spezifische Formen der statuarischen Ehrung bedeutender Repräsentanten Roms deutlich werden lassen.
 
Hierzu sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Dienstag, 12. Mai 2015

Gastvortrag 13.05.2015- Waldgirmes – Urbanisierung als Programm

Im Rahmen des Forschungskolloquiums hält Dr. Gabriele Rasbach aus Frankfurt einen Vortrag zum Thema "Waldgirmes – Urbanisierung als Programm" :

Zwischen 1994 und 2009 wurde im hessischen Waldgirmes ein Fundplatz archäologisch untersucht, der eine neue Sicht auf die augusteische Okkupationszeit in der Germania und die Vorgehensweise der Römer in neu eroberten Gebieten eröffnet hat. Es handelte sich nicht um das erwartete römische Militärlager sondern um eine zivile Siedlung, die nur etwa 20 Jahre bestand. Herausragend war die Untersuchung eines 11 m tiefen Brunnens, von dessen Sohle ein lebensgroßer, vergoldeter Pferdekopf aus Bronze geborgen wurde. In Waldgirmes konnten die Gründung einer römischen Zivilsiedlung, ihr Ausbau mit einem mächtigen Verwaltungsgebäude, die Errichtung eines Abbilds des Kaisers Augustus, seine Zerschlagung bis hin zum Recycling der Bronze verfolgt werden. Die Ergebnisse der Ausgrabungen erlauben eine neue Sicht auf Kelten, Kelto-Germanen und Römer sowie die Ereignisgeschichte während der Eroberungsphase in der Germania zwischen 12 v. Chr. und 16 n. Chr.

Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 4. Mai 2015

Gastvortrag 06.05.2015-Erasing the Past, Building the Future: A Late Antique Fountain of Spolia at Aphrodisias

Diesen Mittwoch hält Prof. Dr. Esen Ogus (Texas / München) einen Vortrag zum Thema "Erasing the Past, Building the Future: A Late Antique Fountain of Spolia at Aphrodisias" im Rahmen des Forschungskolloquium um 18h c.t. im Seminarraum 165.

A tetrastyle fountain façade was excavated in 1904 at Aphrodisias in Caria, but remained unstudied till now. The fountain was built in late antiquity entirely out of spoliated material, including the pediment of a sacred building dedicated to Aphrodite. The intercolumniations were decorated with parapets representing Gigantomachy from an unknown High Imperial building. This paper shows the late antique practice of transforming ancient monuments in Asia Minor, and discusses the implications for the changing urban space and culture.
 
Alle sind herzlich eingeladen.
 

Dienstag, 28. April 2015

Gastvortrag 29.04.2015-Neue Forschungen zur Luxusvilla von Capo di Sorrento

Diesen Mittwoch findet um 18h c.t. ein Gastvortrag zum Thema "Neue Forschungen zur Luxusvilla von Capo di Sorrento"  von Dr. Wolfgang Filser aus Berlin statt:

Die Meeresvilla von Kap Sorrent, deren Hauptnutzungsphase grob in das mittlere 1. Jh. v. Chr. bis zum Ende des 1. Jhs. n. Chr. datiert, spielt seit langem eine wichtige Rolle bei der Erforschung der römischen Villegiatur an der Küste Kampaniens und im wissenschaftlichen Diskurs zur Architektur und Bedeutung der römischen Luxusvillen im Allgemeinen. Eine detaillierte Untersuchung des vorhandenen Baubestandes steht dennoch ebenso aus, wie eine auf Ausgrabungsbefunden basierende genauere chronologische Einordnung der Villa. Das seit September 2014 laufende Projekt der Humboldt-Universität hat sich zum Ziel gesetzt diese Lücke zu schließen.
 
Hier zu sind alle herzlich eingeladen.

Montag, 13. April 2015

Kolloquium vom 16.04.-18.04.2015:´Neue Bilderwelten. Zu Ikonographie und Hermeneutik Italischer Sigillata

Vom 16. April bis zum 18. April 2015 findet auf dem Schloss Hohentübingen im Institut der Klassischen Archäologie ein Kolloquium zu Thema "Neue Bilderwelten. Zu Ikonographie und Hermeneutik Italischer Sigillata." statt:
 

The Augustan period was an era of change, but also of consolidation, across all aspects of Roman society. This is reflected in a new multitude of images, which directly reflect new ideologies of statehood and power. Such politically motivated changes in artistic conventions can be identified not only on key monuments of “public art”, but also on artefacts such as decorated finewares and lamps. During the Republic, such objects only rarely served as iconographic agents. The Augustan period, however, firmly established them as pictorial media. Amongst such objects, the richly decorated Italian Terra Sigillata, produced in several workshops from c. 30 BC onwards, plays a key role. This type of pottery, exported across most of the Mediterranean sphere, is to be studied and analysed as part of this workshop.
 
As usual for Roman decorated finewars, Italian Sigillata has mainly been studied in chronological, typological and iconographical terms. Wider-reaching questions regarding the interpretation and meaning of the imagery depicted on this type of medium, however, have only rarely been undertaken.
 
The aim of this workshop is to focus on such themes, in order to develop an understanding of the function and potential of the iconography depicted on this type of ceramic, which is the first instance of Roman imperial systematic sigillata production.
 

Sonntag, 1. Februar 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium 05.02.2015-Archaische Skulptur in Ionien ‒ Kontexte und Semantik

Am Donnerstag, den 05.02.2015 hält Vera Sichelschmidt aus Freiburg im Rahmen des Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium einen Vortrag mit dem Thema "Archaische Skulptur in Ionien ‒ Kontexte und Semantik":

Über lange Jahrzehnte konzentrierte sich die Erforschung der archaischen Skulptur stark auf attische, bzw. festlandgriechische Bildwerke. Doch zeichnet sich die archaische Skulptur Ioniens durch eine Bildsprache aus, die eine eigene Untersuchung ihrer lokalen Typen und visuellen Zeichen erforderlich macht und Rückschlüsse auf paradigmatische soziale Rollen- und Körperbilder zulässt. Auf kulturhistorischer Ebene und im Hinblick auf die Beziehung, in die sich der Stifter mittels seiner Weihung zu der empfangenden Gottheit, seinem Oikos und seiner Polis setzt, stellen auch die mit den Statuen assoziierten Inschriften beredte Quellen dar. Nicht zuletzt setzt dich die Dissertationsarbeit gleichen Titels zum Ziel, die Anforderungen an das Medium der groß- und rundplastischen Statue im archaischen Ionien mittels Einbeziehung der Fundorte und, wo es die Befunde erlauben, der Aufstellungssituationen zu erläutern.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Sonntag, 25. Januar 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium 29.01.15 - Die Säulenstraßen Kilikiens: Ein Zeugnis römischen Einflusses?

Im Rahmen des Magistranden-/Doktoranden-Kolloquiums hält Dominique Krüger am Donnerstag (29.01.15) einen Vortrag zum Thema "Die Säulenstraßen Kilikiens: Ein Zeugnis römischen Einflusses?" :

Kilikien stellte aufgrund seiner geographischen Lage ein wichtiges Bindeglied zwischen Mesopotamien, Syrien, Kleinasien und Zypern dar und machte die Provinz zu einem der verkehrstechnisch wichtigsten Gebiete Kleinasiens während der römischen Kaiserzeit. Dies spiegelt sich vor allem in einem regen Ausbau des Straßen- und Wegenetzes wider. Besonders beeindruckend ist dabei die Fülle an Säulenstraßen, die in ihrem Aufbau und ihrer Funktion näher betrachtet werden sollen. Dabei stellt sich vor allem die Frage nach dem Ursprung dieses Bautypus - handelt es sich um eine rein römische Erfindung oder ist eher ein starker lokaler bzw. ostprovinzieller Einfluß festzustellen?.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 28.01.15-Die Grotten auf der Akropolis von Rhodos - künstliche Natur im Kontext hellenistischer Wohnkultur

Diesen Mittwoch hält Dr. des. Sabine Neumann aus Marburg einen Vortrag zum Thema "Die Grotten auf der Akropolis von Rhodos - künstliche Natur im Kontext hellenistischer Wohnkultur" um 18 Uhr ct im Seminarraum 165.

Auf der Akropolis von Rhodos haben sich drei Grotten erhalten, die mit künstlichen Tropfsteinen und Felsdekorationen das Aussehen natürlicher Höhlen nachahmen. In der Literatur galten die bislang kaum erforschten Anlagen als Heiligtümer der Nymphen und/oder Teil einer öffentlichen landschaftlichen Parkanlage. Nach der Entdeckung weiterer künstlicher Grotten in Rhodos, Delos und Athen, kann allerdings plausibel gemacht werden, dass die Anlagen zu großen hellenistischen Wohnhäusern gehörten und beeindruckende Zeugnisse für die Integration von Natur in den städtischen Lebensraum darstellen.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Samstag, 17. Januar 2015

Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium 22.01.15 -Die römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder vom 1.-7. Jh. n. Chr.

Am Donnerstag(22.01.15) findet im Rahmen Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium ein Vortrag zum Thema "Die römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder vom 1.-7. Jh. n. Chr." von Ciro Parodo statt.
Der Vortrag gründet sich auf die Untersuchung der römischen und byzantinischen Kalender- und Monatsbilder. Diese finden sich in verschiedenen Gattungen der römischen Kunst, besonders auf Mosaiken, seltener in anderen Gattungen wie Relief, Wandmalerei und Glas. Die Ikonographie der Kalender- und Monatsbilder lässt sich in drei Typen einteilen: der astrologische Typus, der festive Typ und der ländliche Typus. Die Kalenderbilder sind im Westen des römischen Reiches – besonders in Italien und Nordafrika – vor allem zwischen dem dritten und fünften Jahrhundert nach Christus verbreitet. Vom Ende des 5. Jhs. bis in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts nach Christus finden sie sich dagegen vor allem im Osten, besonders in Griechenland und der Provinz Arabia.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 21.01.15-Das Asklepieion von Kos als frühhellenistische Heiligtumsanlage.

Diesen Mittwoch (21.01.2015) hält Prof. Dr. Wolfgang Ehrhardt aus Freiburg einen Gastvortrag zum Thema "Das Asklepieion von Kos als frühhellenistische Heiligtumsanlage." :

Die Rekonstruktion des Asklepiosheiligtums auf der Insel Kos, die P. Schazmann 1932 vorlegte, traf sicherlich den Geschmack seiner Zeit. Ihre sakralidyllische Stimmung deckte sich mit der Atmosphäre des 4. Mimiambus des Herondas, den der Ausgräber des Heiligtums und Tübinger Professor R. Herzog nur wenige Jahre vorher in einer Neuausgabe kommentiert hatte. Die orthogonale Verteilung der Sakralbauten auf drei übereinander gestaffelten Terrassen, die Ausrichtung der Gesamtanlage auf eine zentrale durch Treppenfluchten markierte Achse wird noch heute in jedem Architekturhandbuch mit Schazmanns suggestiver Rekonstruktion illustriert. Ein von der DFG seit 2010 finanziertes Dokumentations- und Forschungsprojekt untersucht Entstehung und Ausbau dieser Anlage neu.

Dazu sind alle herzliche eingeladen.

Dienstag, 13. Januar 2015

15.01.2015 Vortrag im Philologischen Seminar-Epigramm und Koloß. Eine rhodische Intermedialität

Am Donnerstag findet im Philologischen Seminar ein Vortrag zum Thema "Epigramm und Koloß. Eine rhodische Intermedialität" von Prof. Dr. Ruth Bielfeldt aus Harvard statt. Beginn ist um 19.30h in der Wilhemstr. 36 im kleinen Übungsraum im Erdgeschoss.
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Gastvortrag 14.01.2015-Eine persische Residenz am Rande des Weltreiches

Am Mittwoch, dem 14.Januar 2015 findet ein Gastvortrag zum Thema "Eine persische Residenz am Rande des Weltreiches." statt. Gehalten wird dieser von Dr. Florian Knauß aus München um 18.00 ct im Seminarraum 165 des Schloßes.
Das Reich der Achaimeniden betrachten wir gewöhnlich aus der Perspektive griechischer Historiker. Die archäologischen Hinterlassenschaften konzentrieren sich auf die großköniglichen Residenzen in Pasargadai, Susa und Persepolis. Außerhalb Irans hat das erste Weltreich der Geschichte nur relativ geringe Spuren hinterlassen. Eine Ausnahme bildet die Kaukasusregion, wo neue Ausgrabungen ein facettenreiches Bild von der Perserherrschaft vermitteln.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Dienstag, 6. Januar 2015

08.01.15 Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium-Promachos revisited: The attacking Athena as symbol in ancient Greece

Am Donnerstag (08.01.15) findet im Rahmen des Magistranden-/Doktoranden-Kolloquium ein Vortrag von unserem amerikanischen Gastdozent Matthew Peebles zum Thema 'Promachos revisited: The attacking Athena as symbol in ancient Greece' statt.

While a number of studies have documented the formal evolution of the "Promachos" guise of the goddess Athena in Greek art, critical questions regarding its dissemination and meaning within various poleis remain unaddressed.  My study interrogates the image of the attacking Athena through a social semiotic lens, suggesting a powerful and enduring significance of the Promachos as a religious, cultural, and personal symbol in ancient Athens and beyond.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

07.01.15 Gastvortrag - Zur Situierung von Sex-Bildern in der pompejanischen Wandmalerei.

Morgen findet der erste  Gastvortrag in diesem Jahr  von Prof. Dr. Stefan Ritter aus München um 18 Uhr im Seminarraum 165 zum Thema 'Zur Situierung von Sex-Bildern in der pompejanischen Wandmalerei.' statt.
 
In Abgrenzung vom derzeitigen Forschungsstand soll dargelegt werden, dass Darstellungen sexueller Handlungen innerhalb der pompejanischen Wandmalerei nicht isoliert zu betrachten sind, sondern erst im Zusammenspiel mit anderen Bildthemen verstehbar werden, in denen es ebenfalls um die Beziehung zwischen den Geschlechtern geht.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.