Samstag, 29. November 2014

FEUERZANGENBOWLE 2014

 

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Gastvortrag 3.12.2014- Lokale Identitäten versus Einheitskultur. Zu einigen Aspekten der bürgerlichen Selbstdarstellung im Porträt in den römischen Provinzen.

Am Mittwoch, dem 3.12.2014 spricht Dr. des. Thoralf Schröder aus München zum Thema "Lokale Identitäten versus Einheitskultur. Zu einigen Aspekten der bürgerlichen Selbstdarstellung im Porträt in den römischen Provinzen.":
Porträts waren im gesamten römischen Reich eines der wichtigsten Medien der bürgerlichen Selbstdarstellung. Lange Zeit war das Interesse der archäologischen Forschung darauf gerichtet, die Gemeinsamkeiten zwischen Bildnissen in Rom und denjenigen im restlichen Mittelmeerraum herauszustellen. Es lassen sich jedoch gerade im Spannungsfeld zwischen global und lokal für bestimmte Räume und Zeithorizonte interessante Spezifika ermitteln. Einigen von diesen Eigenheiten soll im Rahmen dieses Vortrages nachgegangen werden.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Dienstag, 25. November 2014

Gastvortrag 26.11. -Der Kult des Iuppiter Dolichenus und seine Ursprünge. Das Heiligtum auf dem Dülük Baba Tepesibei Doliche.

Diesen Mittwoch findet wieder ein Gastvortrag statt. Ab 18 Uhr c.t. referiert Prof. Dr. Engelbert Winter (Münster) zu dem Thema "Der Kult des Iuppiter Dolichenus und seine Ursprünge. Das Heiligtum auf dem Dülük Baba Tepesibei Doliche." im Seminarraum 165.
Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Dienstag, 18. November 2014

Internationales Kolloquium - Augustus ist tot - Lang lebe der Kaiser!

Ab Donnerstag, dem 20. November 2014, findet das Augustus- Kolloquium statt und endet am Samstag, dem 22. November 2014.

Am 19. August 2014 jährt sich der Todestag des ersten römischen Kaisers Augustus zum 2000. Mal. Die in Rom und anschließend in Paris gezeigte Ausstellung AVGVSTO nimmt auf dieses Ereignis Bezug und vereint zahlreiche, gut bekannte Werke der bildenden Kunst, die als charakteristisch für die augusteische Zeit zu gelten haben; lediglich zu einem geringeren Teil wurden auch weniger bekannte Objekte präsentiert. Ansonsten scheint, anders als anlässlich des 2000 jährigen Geburtstages des Augustus 1937 und des regelrechten `Hype´ um seine Person in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, dieses Jubiläum fast unbemerkt vorbeizugehen: Und dies, obwohl die augusteische Epoche und ihre Folgen in der Wissenschaft auch in den letzten 20–30 Jahren beständig ein wichtiges Thema darstellten und Vieles an Wissen neu hinzugewonnen werden konnte. Diese zahlreichen neuen Ansätze, die in verschiedenen Bereichen der Altertumswissenschaften zu verzeichnen waren, zusammenzubringen, ist Ziel des Tübinger Kolloquiums, das vom 20.–22. November auf dem Schloss Hohentübingen stattfinden wird: hier sollen jüngere und ältere Forschung aufeinandertreffen, Porträtforschung auf Numismatik, Polychromieforschung auf Architektur, Skulptur auf Epigraphik, Astrologie auf Topographie, keramische Erzeugnisse auf toreutische und Interpretation auf Rezeption. Sinn und Zweck dieses jubiläumsartigen Kolloquiums ist darüber hinaus dezidiert, neue Objekte, Gedanken und Hypothesen in die Diskussion einzubringen oder Altbekanntes in neuer Sichtweise vorzustellen, jedenfalls aber das Phänomen Augustus und seine weitreichenden Folgen auf breiter Ebene und in unvoreingenommener Runde zu diskutieren. Das Kolloquium richtet sich damit an alle Wissenschaftler, die sich mit dieser Epoche, ihrer Kunst, Architektur und Rezeption beschäftigen, wobei zunächst keine thematischen Schranken vorgesehen sind.

Dazu sind natürlich alle herzlich eingeladen.

Weiter Informationen, sowie den Flyer finden sie auf der Institutsseite:
http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/institut-fuer-klassische-archaeologie/aktuelles/tagungen/augustus-ist-tot-lang-lebe-der-kaiser.html

Dienstag, 4. November 2014

Gastvortrag 5.11.- Ländliche Siedlungen und Nekropolen Siziliens römischer Zeit

Am Mittwoch hält Dr. Philipp Baas (Kassel) bei uns um 18h im Institut einen Gastvortrag über das Thema 'Ländliche Siedlungen und Nekropolen Siziliens römischer Zeit':
Die Interpretationen ländlicher Grabareale in den Alterumwissenschaften basieren zumeist auf Beobachtungen städtischer Nekropolen. Doch eine solche Gleichsetzung von ruralen und urbanen Umwelten beruht auf der Annahme ähnlicher sozialer, ökonomischer und technischer Voraussetzungen. Das ländliche Ambiente unterscheidet sich jedoch stark von der städtischen Welt. Anhand ausgewählter Beispiele soll der Vortrag die Besonderheiten des ländlichen Siziliens vorstellen und zeigen, wie der ländliche Totenkult im Unterschied zum städtischen funktioniert. Dabei soll besonders auf die Wechselwirkung von Siedlungen und zugehörigen Bestattungsarealen eingegangen werden.
 
Dazu sind alle herzlich eingeladen.